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Das Alexianer St. Josefs-Krankenhaus versorgt seine Patienten interdisziplinär

Das Alexianer St. Josefs-Krankenhaus versorgt seine Patienten interdisziplinär
Das Alexianer St. Josefs-Krankenhaus versorgt seine Patienten interdisziplinär

Der Patient, er steht im Mittelpunkt. Um ihn herum gruppieren sich Ärzte, Pflege, die Therapeuten und Sozialdienste. Die interdisziplinäre Betreuung von Patienten mit chronischen Erkrankungen im multiprofessionellen Team ist eine der Kernkompetenzen des St.-Josefs-Krankenhauses.

Wirklich patientenorientiert

Nicht mehr der Patient mit seiner Krankheit wird dabei den einzelnen Behandlungsteams zugeordnet, »bei uns verstehen sich die verschiedenen Berufsgruppen, die den Patienten versorgen, als ein Team, das am Patientenbett zusammenfindet«. Dr. Gesine Dörr ist seit einem Jahr Chefärztin der Klinik für Innere Medizin am St. Josefs-Krankenhaus. Für sie war es eine Rückkehr, hatte sie doch schon ein Mal hier gearbeitet, zehn Jahre waren es insgesamt. Es sei das Familiäre gewesen, das ihr gefehlt habe, »und vor allem der wirklich patientenorientierte Ansatz, den unsere Klinik verfolgt«. Die Erfahrungen, die sie fünf Jahre als Chefärztin einer Rehabilitationsklinik sammeln konnte, fließen in ihre tägliche Arbeit mit ein. Probleme werden gemeinsam gelöst, in einem großen Team, das alle Berufsgruppen umfasst. Auch die niedergelassenen Ärzte und die ambulante Rehabilitation sind Teil des Prozesses. »Wir schaffen die Strukturen für die Netzwerkversorgung chronisch Kranker.«

Bewährtes Versorgungsprinzip

Zwar habe die Politik die Notwendigkeit erkannt und entsprechende gesetzliche Vorgaben verabschiedet. Gesine Dörr geht das nicht weit genug, ihr fehlt vor allem die Einbeziehung der rehabilitativen Medizin, »da setzen wir hier im Rahmen des Entlassungsmanagements an«. Im St. Josefs-Krankenhaus gibt es zum Beispiel eine interdisziplinäre Station für die Gefäßpatienten: Hier werden sie internistisch, kardiologisch, angiologisch, diabetologisch und gefäßchirurgisch betreut. Die weiterführende Therapie in einer angiologischen Rehabilitation mit Erlernen des strukturierten Gefäß- und Gehtrainings, die Schulung bezüglich der Sekundärprävention in diesem unterversorgten Patientenkollektiv und die Befähigung die konservative Therapie im ambulanten Setting weiterzuführen, sichern den stationären Erfolg nachhaltig. Dafür entwickelte die Chefärztin im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Angiologie und der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitation und Prävention in einer Arbeitsgruppe das Konzept der angiologischen Rehabilitation. Dies gilt ebenso für das Darmzentrum, in welchem die Patienten onkologisch, viszeralchirurgisch und palliativmedizinisch gemeinsam und in enger Abstimmung betreut werden. Das ist der Versorgungskreis, den die Chefärztin meint, bei dem der Patient im Mittelpunkt steht: Er wird im Haus nicht von einer Abteilung in die andere verlegt, »sondern von einem Zentrum aus betreut – von allen Sparten, die ihn behandeln müssen.« Dabei greife ein eingespieltes System, »wir arbeiten im St. Josefs-Krankenhaus niedrigschwellig, Hand in Hand zum Wohle des Patienten«.

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Dr. med. Gesine Dörr
Chefärztin
Klinik für Innere Medizin

Kontakt

Alexianer St. Josefs-Krankenhaus Potsdam-Sanssouci
Allee nach Sanssouci 7, 14471 Potsdam
Tel. (0331) 9682-0
sjkp@alexianer.de
www.alexianer-potsdam.de

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