„Demenznetz Potsdam: Wie können wir Ihnen helfen?“

Unter 0331-27770 sowie 0331-710246 wird schnell und unkompliziert geholfen.

»Wir schaffen einen Kreislauf« – für die Rundumversorgung von Demenzerkrankten
»Wir schaffen einen Kreislauf« – für die Rundumversorgung von Demenzerkrankten

Über eine Hotline können Demenzkranke oder ihre Angehörigen direkt Kontakt zum Demenznetz Potsdam aufnehmen. Eine Nummer, denn »Betroffene wissen doch oft nicht, an wen sie sich wenden sollen«. Dr. Christine Eichler ist Chefärztin am Evangelischen Zentrum für Altersmedizin in Potsdam. Ihre Einrichtung ist ein Gründungsmitglied dieses Netzwerkes, das die Versorgung Demenzerkrankter in Potsdam weiter verbessern will.

Schnell und unkompliziert soll ihnen geholfen werden. Zeit spielt gerade bei diesem Krankheitsverlauf eine wichtige Rolle. »Wir können Demenzerkrankten doch nicht sagen, dass sie erst in einem halben Jahr einen Termin bekommen!« Die Koordinierungsstellen vermitteln nun umgehend Hilfe. Ein Beispiel? Ein älterer Mann, zuhause nicht mehr mobil, leidet, neben vielen anderen Erkrankungen, an zunehmendem Gedächtnisverlust. Und nun kommt auch noch Schlaflosigkeit hinzu – seine Ehefrau wendet sich an das Demenznetz Potsdam. Dort erfolgt die Empfehlung: Der Mann muss behandelt werden, aufgrund der Immobilität am besten stationär – und zwar am Evangelischen Zentrum für Altersmedizin. Oder ein anderer Fall: Eine Frau, um die vierzig Jahre, vergisst plötzlich immer mehr, hinzu kommen weitere Beschwerden. Ihr vermittelt die Koordinatorin schnell einen Termin zur Akutdiagnostik in der Klinik für Neurologie des St. Josefs-Krankenhaus Potsdam-Sanssouci über Chefarzt PD Dr. O. Hoffmann – ein weiterer Partner sowie Gründungsmitglied des Demenznetzes, wie auch das Nervenzentrum Potsdam mit Dr. F. Freitag und Dr. V. Kunzmann und zwei weiteren ambulanten Praxen von Dr. T. Winter und Dr. H. Röchow.

Gemeinsam für Menschen mit Demenz

Wir möchten in Potsdam einen Kreislauf schaffen, der die Versorgung Demenzerkrankter in vollem Umfang abdeckt«, erklärt Christine Eichler. Seit vielen Jahren schon kooperieren die Netzwerkpartner, jetzt bringen sie ihre Kernkompetenzen in das Demenznetz ein, »wir ergänzen uns« – Betroffenen und ihren Angehörigen erleichtert das Potsdamer Demenznetz den Zugang zu Beratung, Diagnostik und Therapie. »Die Menschen werden immer älter und damit steigt auch das Demenzrisiko«, erklärt die Potsdamer Altersmedizinerin. Das Evangelische Zentrum für Altersmedizin hat sich auf diese Bevölkerungsgruppe der Älteren und Alten spezialisiert – in der Weinbergstraße ist ein solitäres Kompetenzzentrum für die geriatrische Behandlung inklusive einer Schwerpunktstation für Demenz entstanden, einmalig in der Region. Selbstverständlich bieten auch die großen Krankenhäuser diese Versorgungsleistung an. »Aber wir behandeln ältere Patienten ganzheitlich: Um sie kümmert sich ein multiprofessionelles Team«, also Ärzte, Pflegekräfte, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Neuropsychologen, ein Seelsorger, Sozialarbeiter. Neu am Evangelischen Zentrum für Altersmedizin sind übrigens unsere Überleitungsmanager: Sie begleiten die Patienten von der Aufnahme bis nach der Entlassung aus der Klinik – bis der Patient ambulant weiterversorgt wird. Und auch damit macht sich das Evangelische Zentrum für Altersmedizin so besonders: Eigentlich sind Patienten doch froh, wenn sie ein Krankenhaus wieder verlassen, »hier bei uns hingegen sind nicht wenige traurig, wenn sie ihren Entlassungstermin erfahren, so wohl fühlen sie sich«, freut sich Christine Eichler. Es ist diese herzliche Wärme, die ihre Patienten sehr schätzen – individuelle Betreuung, auch vermittelt durch das Demenznetz Potsdam.

Weitere Informationen unter

www.demenznetz-potsdam.de
Hotline der Beratungsstelle: (0331) 27 77-0
Hotline der Medizinischen Terminkoordination: (0331) 71 0246

Kontakt

Evangelisches Zentrum für Altersmedizin
Weinbergstraße 18-19, 14469 Potsdam
Tel. (0331) 2777-0
info@altersmedizin-potsdam.de
www.altersmedizin-potsdam.de

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